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Freitag 05.01.2018 Start der Aktion in Velpke:

 

 

Besuch im Seniorenheim Velpke:

 

 

 

Artikel der Wolfsburger Nachrichten vom 06.01.2018

 

Ganz schön aufregend: Am Montagmorgen treffen vier Mädchen aus Velpke die Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich! Teresa Deutges, Sophie Jung (beide 15) sowie Carina Triller (12) und Mia-Sophie Brinkwirth (10) bringen im Namen der Sternsinger der Gemeinde Unbefleckte Empfängnis Mariä in Velpke den Segen ins Bundeskanzleramt. Insgesamt bekommen 108 Kinder, jeweils vier aus den 27 Diözesen des Landes, diese Chance. „Wir vier werden sogar ein bisschen allein mit ihr sein“, sagt Sophie Jung, „was wir sie fragen wollen, wissen wir aber noch nicht.“

Los geht’s für die vier Velpkerinnen schon am Sonntag: Dann wird zuerst mit den anderen Sternsingern geübt. Vier Lieder wurden vom Bundeskanzleramt vorgegeben, erklärt Teresa: Sie heißen „Dafür“, „Kinder helfen Kindern“, „Wir kommen aus dem Morgenland“ und „Es ist Sternsingerzeit“ werden am Montag für die Kanzlerin vorgetragen. Die vier Mädchen werden von Natalie Triller begleitet, die selbst schon mehr als 20 Jahre lang im Ehrenamt tätig ist: Und schon seit 14 Jahren jedes Jahr eine Bewerbung an das Bundeskanzleramt geschickt hat. „Das war eine Aufregung, als nun endlich die Zusage kam“, freut sich Triller. Auch für sie ist es aufregend, der Kanzlerin zu begegnen.

Ein bisschen nervös sind die vier Sternsinger aber schon. „Wir wussten ja, dass sich Natalie schon so oft beworben hat“, sagt Sophie Jung.

Sie ist schon seit neun Jahren jedes Jahr bei den Sternsingern dabei: Genauso wie Teresa Deutges. Carina Triller ist seit sieben Jahren bei den Sternsingern und Mia-Sophie Brinkwirth seit drei Jahren. „Sie sind die Dienstältesten, wenn man so will“, sagt Pfarre Thomas Hoffmann, „deshalb wurden sie ausgewählt, um nach Berlin zu fahren.“

Glück für die einen bedeutet in diesem Fall also auch Unglück für die anderen: Denn für die anderen 11 Sternsinger, die in diesem Jahr an etwa 60 Türen in Velpke klingeln, bleiben die Tore des Bundeskanzleramtes verschlossen. Ziemlich schade findet das nicht nur Natalie Triller, die am liebsten alle Sternsinger mitnehmen würde. Auch Fabienne Brinkwirth, die kleine Schwester von Mia-Sophie Brinkwirth, ist manchmal traurig, dass sie nicht mitfahren darf. „Aber vielleicht können ja im nächsten Jahr oder danach noch mal Sternsinger aus Velpke mitfahren“, sagt die Siebenjährige.

Pfarrer Thomas Hoffmann freut sich für die Velpker Sternsinger: Vor allem ist er beeindruckt vom Engagement der jungen Menschen. „Ich finde das ganz stark, weil hier Kinder etwas für Kinder tun“, so Hoffmann. Schließlich gehen die Erlöse der Sternsinger-Aktion – in Velpke kommen jährlich um die 2000 Euro zusammen – an gemeinnützige Organisationen für das Kinderwohl. In diesem Jahr setzen sich die Sänger gegen Kinderarbeit ein. „Wir sammeln Geld, damit die Kinder in die Schule gehen dürfen“, sagt die achtjährige Giuliana Piscitelli. „Kinder sind die Zukunft“, sagt Pfarrer Hoffmann, „und wenn die Kinder globale Solidarität begreifen, stehen die Zeichen für die Zukunft gut.“

Für die Sternsinger steht neben der gemeinnützigen Arbeit auch der Spaß an der Sache im Vordergrund. „Es ist spannend, in die Haushalte anderer Menschen schauen zu können“, gibt Sophie Jung zu, „allerdings lösen wir öfter mal den Feuermelder aus.“ Denn die Sternsinger wären schließlich nicht Sternsinger, hätten sie nicht auch immer etwas Weihrauch dabei, wenn sie ihren Segen bringen.

Im Bundeskanzleramt dürfte das keine Probleme machen, schätzt Natalie Triller. Und für alle, die nicht mit nach Berlin reisen dürfen, hat sie auch eine Idee: „Vielleicht können wir ja ein paar Autogramme mitbringen!“

Bistum Hildesheim :

 

Samstag 06.01.2018 Start der Aktion in Vorsfelde

25 Sternsinger gingen in 6 Gruppen zu den Familien. 13 erwachsene Begleiter und Fahrer fuhren die Sternsinger von Parsau bis Hehlingen.

1 Gruppe ging in Vorsfelde zu fuß von Tür zu Tür.

Als Sammelergebnis freuten sie sich über 3.846,15 €, die der Aktion "Dreikönigssingen" überwiesen werden.

 

 

 

 

Aussendungsfeier in St. Michael Vorsfelde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.01.2018 Berlin Bundeskanzleramt: